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Thai-TickerMalaria-Prophylaxe

 

Mit 200 Mio. Neuinfektionen und 2 Millionen Todesfällen jährlich zählt die Malaria weltweit zu den bedeutendsten Infektionskrankheiten des Menschen.

Wegen zuweilen lästiger und auch bedenklicher Nebenwirkungen sehen immer mehr Ärzte und auch Tropeninstitute davon ab, eine Malaria-Prophylaxe zu empfehlen.

Planen Sie Touren in Risikogebiete - wie die Grenzregionen zu Thailands Nachbarländern - sollten Sie auf jeden Fall den Ratschlag eines Arztes, oder eines Tropeninstitutes einholen.
Lassen Sie sich über die Symptome aufklären und erwähnen Sie die Sichworte "Notmedikament im Reisegepäck" und "Impfungen (Tollwut etc.)".

Bei auftretenden Symptomen suchen Sie zur Sicherheit einen Arzt auf.


Legende

Prävention
Reisemedizin, Links

Tropeninstitute
Symptome der Malaria


Prävention

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Der beste Schutz gegen Malaria- und zum Teil auch Dengue-Fieber - besteht nach Sonnenuntergang in der Prävention.

  • Moskitonetze bei Nacht, am Tage tragen Sie Körperbedeckende Kleidung, die "stichfest" ist.

  • Auf die Haut aufgetragene Mücken abweisende Mittel können eine Ergänzung sein. Citronella, Teebaumöl (CMD Teebaumöl Insekten-Abwehr) und Zedernöl (Moskito-Körperschutzöl von Neumond) sind da die besten Mittel. Die Chemischen, wie Jaico oder Autan kommen da an zweiter Stelle, da die Gifte von der Haut aufgenommen werden.

  • Räucherspiralen sind oft sehr sehr giftig. Im Freien könnten sie eine Hilfe sein.

  • Hochton erzeugende Geräte vertreiben hingegen keine Mücken.

  • Bei den Verdunster (Plättchen, die erhitzt werden) müssen Sie wieder die Inhaltsstoffe wissen. In der Regel sind die Verdunster teuer, aber die Wirkung ist gering.

  • Hersteller Jeyes mit "Globol Natura Mückenverdufter" oder Johnson Wax mit seinem "Paral Insektenstrip" sind gute Citronella Verdufter/dunster.

  • Auch zeigt das natürliche Pyrethrum Wirkung. Es wird aus Chrysanthemen gewonnen. Firma Windhager hat ein rein Pyrethrum Gerät auf den Markt, genannt Kombi Insekten- und Gelsenstecker. Leider wird in vielen Verdunstern Pyrethrum mit Piperonylbutoxid eingesetzt. Dieser Wirkstoff stabilisiert Pyrethrum und macht es besser aufnahmefähig - leider auch für den Menschen (Zu finden im "Paral Mückenstecker").
    Mit Pyrethrum ist aber nicht das Gift Pyrethroide gemeint, welches in Scotts Celaflors "Nexa Lotte Mückenstecker" und Windhagers "Insekten- und Gelsenstecker" zu finden ist.
    Sie helfen zwar, doch die Gifte verdoppeln das Krebsrisiko, schädigen Nerven, im günstigsten Fall reizen die Gifte die Schleimhäute oder Sie bekommen Kopfschmerzen!

  • Schweiß und viele Düfte zieht Mücken magisch an! Duschen Sie (möglichst kalt) vor dem Schlafengehen. Nutzen sie nur unparfümierte Seifen und Gele, tragen sie keine Parfums oder parfümierten Cremes auf. Citronella ist das einzige Ätherische Öl, welches Mücken wirklich vertreiben. Citronella in einer Duftlampe kann es seine Wirkung entfalten. Citronella kann auch verdünnt auf die Haut aufgetragen werden.



Reisemedizin Links

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  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
    Die BZgA hält für Sie Reiseinformationen zu ausgewählten Infektionskrankheiten bereit, was in eine Reiseapotheke gehört und eine Liste, an die Sie vor Abreise beachten sollen.
    http://www.bzga-reisegesundheit.de

  • Auswärtiges Amt
    Der Auswärtige Dienst vertritt die Interessen Deutschlands, fördert den internationalen Austausch und leistet Deutschen im Ausland Schutz und Hilfe.
    http://www.auswaertiges-amt.de

  • Relevante Tropenkrankheiten in Thailand
    Informationen des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes
    finden Sie hier ...
    http://www.auswaertiges-amt.de

  • Fit - For - Travel
    Allgemeinen Information über gesundheitliche Risiken, die bei Aufenthalt in fremden Ländern, einem ungewohnten Klima und unter anderen Lebensbedingungen auftreten können, und weist auf wichtige Vorbeugemaßnahmen hin.
    http://www.fit-for-travel.de

  • FORUM Reisen und Medizin e.V.
    Ein Forum für Interessierte und Ärzte. Das Forum hält eine Liste reisemedizinisch fortgebildeter Ärzte bereit, Sie bekommen Länderinformationen und sagt Ihnen, wo Sie die nächste Gelbfieberimpfstelle finden werden.
    http://www.frm-web.de

  • Gesundes Reisen
    finden Sie reisemedizinische Gesundheitstipps, News über Gesundheitsgefahren und - risiken weltweit, Länderdaten und Hintergrundinfos über Ihr Reiseland.
    http://www.gesundes-reisen.de


  • Tropenmedizin
    Fünf Hamburger Ärzte haben sich auf Tropenmedizin spezialisiert und führen entsprechende Zusatzbezeichnungen.
    http://www.tropenmedizin.net

  • Safetravel
    "Die Gesundheit des Reisenden" eine Reisemedizinische Informationshomepage aus der Schweiz
    http://www.safetravel.ch

  • Centrum für Reisemedizin
    Das CRM bietet Informationen über Tropenkrankheiten und Gesundheitsvorsorge an. Reisende können sich, ihren Reiseplan entsprechend, einen persönlichen Impf- und Gesundheitsbrief erstellen lassen.
    http://www.crm.de

  • Travelmed
    Antworten zu reisemedizinischen Fragen. Informationen gibt es über Krankheiten in 260 Ländern.
    http://www.travelmed.de

  • Praxis Dr. Rainer Holzke
    Informationen zu den Themen Tropenkrankheit, Impfschemata, Schwangerschaft, Urlaub mit Kindern in den Tropen und Ausrüstung.
    http://www.reise-tropenmedizin.de



Tropeninstitute

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  • Tropeninstitute in Baden-Württemberg

    • Universität Heidelberg
      Institut für Tropenhygiene
      Prävention, Diagnostik, Tollwutberatung, Impfzentrum, Tropentauglichkeitsuntersuchung, Malariaberatung
      Im Neuenheimer Feld 324, 39120 Heidelberg
      Tel. 06221 - 562999, 562905
      Fax. 06221 565204
      http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/index.php?id=5360
      Leiter: Prof. Dr. Rainer Sauerborn:
      rainer.sauerborn@urz.uni-heidelberg.de

    • Universitätsklinikum Tübingen
      Impfsprechstunde, Reisemedizinische Beratung, Ambulanz
      Sprechstunde der tropenmedzinischen Ambulanz:
      Werktags 8.00-12.00 Uhr
      nach telefonischer Anmeldung: 07071 29 82365
      Notfälle
      Werktags 8.00-16.30 Uhr: Tel. 07071 29 82365
      Werktags nach 16.30 Uhr: Tel. 07071 29 82089
      Wochenende: Tel. 0172 7383057
      Keplerstraße 15/ Wilhelmstraße 27, 72074 Tübingen
      http://www.medizin.uni-tuebingen.de/tropenmedizin/index.html
      Leiter: Prof. Dr. Jürgen Knobloch:
      jnknoblo@med.uni-tuebingen.de

    • Paul-Lechner-Krankenhaus
      Tropenklinik
      Paul-Lechner-Krankenhaus
      Paul-Lechner-Straße 24, 72074 Tübingen
      Tel. 07071 298 23 65
      Fax. 07071 29 52 67


  • Tropeninstitute in Bayern

  • Tropeninstitute in Berlin

    • Institut für Tropenmedizin
      Impfzentrale und Reisemedizinische Beratungsstelle, Tropenmedizinische Ambulanz. Im Impfzentrum und der Reisemedizinische Beratungsstelle werden Beratungen zu medizinischen Fragen vor der Reise inkl. aktueller Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und Impfungen durchgeführt.
      Einen automatischen Ansagedienst für Reisen nach Afrika, Asien und Südamerika erreichen Sie unter der Tel. 030-30116-6.
      Schriftliche Anfragen zu einer individuellen ausführlichen Reiseberatung können mit einem
      Formblatt an Fax. 030-30116-888 gestellt werden.
      Spandauer Damm 130, 14050 Berlin
      Montag bis Mittwoch 8.00-14.30
      Donnerstag 8.00-16.00
      Freitag 8.00-13.30
      Tel. 030 301166
      Fax. 030 30116888
      ift@bbges.de
      Leiter: PD Dr. Tomas Jelinek
      In Notfällen kann auch der diensthabende Arzt des Tropeninstitutes unter der Rufnummer 0172 312 64 85 kontaktiert werden.

    • Robert Koch-Institut
      Das Robert Koch-Institut ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention.
      Nordufer 20, 13353 Berlin
      Hier können sich Interessierte und Ärzte ein Merkblatt zum Thema Malaria herunterladen.
      Tel. 030 45474
      http://www.rki.de
      Tel. 018887540 (Zentrale)
      Fax. 01888 754-2328


  • Tropeninstitute in Brandenburg

  • Tropeninstitute in Hamburg

    • Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
      Reisemedizinische Beratung (Impfberatung und Ambulanz)
      Ambulanz: Tel. 040 312851
      Mo-Fr von 8.00-16.30 (nach Terminabsprache)
      Stationäre Aufnahme: Tel. 040 42818355
      Notfällen: Zentrale, 24 h täglich Tel. 040 428180
      Impfsprechstunde: (ohne Voranmeldung)
      Mo, Mi, Fr: 12-14 Uhr, Di, Do: 16-18 Uhr, in der Ambulanz
      Bernhard-Nocht-Straße 74, 20359 Hamburg
      Telefonische Beratung: 0900 1234 999 (kostenpflichtige Rufnummer)
      Leiter: Prof. Dr. med. Gerd-D. Burchard:
      klinik@bni-hamburg.de
      Tel. 040 42818390
      Fax. 040 42818394
      http://www.bni.uni-hamburg.de
      bni@bni.uni-hamburg.de


  • Tropeninstitute in Mecklenburg-Vorpommern

  • Tropeninstitute in Nordrhein-Westfalen

  • Tropeninstitute in Rheinland-Pfalz

    • Ernst-Rodenwaldt-Institut für Wehrmedizin und Hygiene
      Zentrales Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr
      Viktoriastraße 11-13, 56068 Koblenz
      Tel. 0261 3071320, 0261 3071321
      Fax. 0261 3071306


  • Tropeninstitute in Sachsen

  • Tropeninstitute in Österreich

  • Tropeninstitute in der Schweiz

    • Schweizerisches Tropeninstitut
      Mo., Di., Do. 16:00 - 19:00, Mi., Fr. 12:00 - 14:00
      Termine ausserhalb der Öffnungszeiten:
      Tel. 41 61 284 82 55
      Socinstraße 57, 4002 Basel
      Tel. 061 2848111, 061 2848222
      Bandansage: Tel. 0900 57 30 10 (Kostenplflichtig)
      Persönliche Beratung von Mo. bis Fr. 8:30 - 11:30, 14:00 - 17:00:
      Tel. 0900 57 51 31 (Kostenplflichtig)
      Leiter: Dr. med. Christoph Hatz
      Notfalluntersuchungen Malaria: Tel. 61 2848261, 61 2848111
      heidi.immler@unibas.ch
      http://www.sti.ch


       


Symptome der Malaria und anderen Krankheiten

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  • Malaria
    Am Beginn der Erkrankung sind die Symptome der Malaria fataler Weise völlig untypisch.

    Fieber, allgemeines Unwohlsein, Übelkeit, Gliederschmerzen etc. stehen im Vordergrund und lassen oft nicht an eine Malaria denken.

    Bei den gutartigeren Malariaformen kommt es später im Verlauf zu einer Synchronisation der Parasitenreifung in den Blutkörperchen und damit zu den charakteristischen Fieberschüben alle 48 (Malaria tertiana) bzw. alle 72 Stunden (Malaria quartana).

    Nur just bei der gefährlichen Form, der Malaria tropica, kommt es nie zu einem wirklich typischen Krankheitsbild. Bei der Malaria tropica kommt es dann auch durch den starken Zerfall der roten Blutkörperchen zu Organsymptomen, die durch Sauerstoffmangel bedingt sind, wie cerebrale Malaria (Befall des Gehirns mit bunten Symptomen), cardiale Malaria, gastrointestinale Malaria u.v.a. Dies ist immer ein Alarmzeichen, bedeutet es doch, dass der Organismus den Ausfall an roten Blutkörperchen nicht mehr ausgleichen kann und es zu einer Beeinträchtigung der Organfunktion kommt, ohne Behandlung letztlich sogar mit tödlichem Ausgang.

    Gleichzeitig beginnt die Bildung von Antikörpern, die bei wiederholtem Kontakt mit einer ausreichenden Zahl von Erregerstämmen zu einem teilweisen und nicht lange anhaltenden Schutz gegen die Erkrankung, nicht aber gegen eine neuerliche Infektion führt.

    Inkubationszeit: Zwischen dem Stich der Anophelesmücke und dem Auftreten der ersten Symptome liegen i. d. R. 12 (8-15) Tage. Die Inkubationszeit kann bei einer hämatogenen Infektion sehr kurz sein. Eine Inkubationszeit unter einer Woche ist jedoch nicht zu erwarten.

    Fieber: periodisch auftretende, oft starke Erhöhung der Körpertemperatur (>38,5 0 C) sind typisch für Malaria. Dieser periodische Verlauf ist jedoch nicht zwingend, und erlaubt, falls er nicht auftritt, nicht die Ausschlußdiagnose Malaria. Gerade bei der M. tropica ist diese typische Periodizität verkürzt oder nicht vorhanden.

  • JAPAN ENCEPHALITIS
    Häufigkeit: Z.B. in Nordthailand ca. 50/100.000/Jahr (Sri Lanka)
    Verlauf: Abruptes Einsetzen von Kopfschmerzen, Erbrechen, innerhalb weniger Tage Koma.

    Prognose: Sehr schlecht, ca. 50% der Erkrankten sterben innerhalb von 5 Tagen, von den Überlebenden sind 2 von 3 behindert.
    Übertragung: Durch Stechmücken.
    Inkubationszeit: Ca. 1 Woche
    Therapie: Keine ursächliche Behandlung möglich.
    Impfung: 3 Teilimpfungen, 2 davon vor Abreise (Abstand min. 1 Woche).

     

  • TOLLWUT

    Häufigkeit: Ca. 35.000 Fälle weltweit, davon 95 % in Asien; z.B. Indien 28/1Mio/Jahr
    Verlauf: Hirn- und Rückenmarksentzündung mit unterschiedlicher neurologischer Symptomatik (stille oder rasende Wut)
    Prognose: Ausnahmslos tödlich endende Erkrankung
    Übertragung: Vorwiegend durch den Biß streunender Hunde
    Inkubationszeit: Abhänig v.Lokalisation u. Ausmaß d. Bißverletzung Tage bis Monate
    Therapie: Keine ursächliche Behandlung möglich.
    Impfung: 3 Teilimpfungen vor Reiseantritt (Tage 0/7/28) bieten 1 Jahr Schutz



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Last Updated 21.02.08

 

 

 

 

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